Die Lehrkräfte der Grundschule kennen Ihr Kind sehr genau und geben auf dieser Grundlage eine Einschätzung ab, die für uns bei der Gestaltung des Übergangs und bei der Beratung von Eltern sehr wertvoll ist. Das RGS ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern ein Ort der Erziehung, der Entwicklung und des Wohlfühlens - eben ein Lebensraum für unsere Schülerinnen und Schüler. Für viele unserer Schülerinnen und Schüler führt die Entwicklung am Ende direkt zum Abitur, andere gehen Um- oder Seitenwege. All das ist in Ordnung. Solange ihr Kind neugierig ist, (meistens) Freude am Lernen hat und nicht gleich aufgibt, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, ist es am RGS richtig.

Selbstverständlich! Ihr Kind kann auch dann erfolgreich am Ratsgymnasium lernen, wenn es ruhiger ist und mündlich nicht so aktiv am Unterrichtsgeschehen teilnimmt. So wie auch wir Erwachsenen haben auch unsere Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Temperamente: Manche sind eher spontan und redefreudig, andere eher still, aber vielleicht sehr gründlich.
Zurückhaltenden Kindern geben wir die Zeit, die sie brauchen, um in der Lerngruppe anzukommen. Haben Sie Vertrauen in die Fähigkeiten Ihres Kindes! Oft gibt sich die Zurückhaltung mit der Zeit. Ansonsten finden wir andere Möglichkeiten, mit denen Ihr Kind sein Können zeigen können.

Ja. Sobald Sie die Anmeldeformulare vollständig ausgefüllt und unterschrieben haben, ist Ihr Kind angemeldet. An unserer Schule gibt es keine Aufnahmebeschränkung. Wenn Sie wegen des Wohnorts allerdings einem anderen Schulbezirk zugeordnet sind, ist eine Aufnahme nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Bitte nehmen Sie in diesem Fall persönlich Kontakt mit uns auf, sodass wir Sie ausführlich beraten können.

Das RGS ist eine offene Ganztagsschule, an der der Unterricht in der Regel nach der 6. Stunde endet. Aus einem Nachmittagsangebot kann sich Ihr Kind aber mehrere Arbeitsgemeinschaften aussuchen und bei genügend Kapazitäten an mehreren Tagen bis 15.30 Uhr in der Schule bleiben. Natürlich sorgt unsere Mensa für die Mittagsversorgung. An drei Tagen in der Woche findet außerdem ein sehr flexibles Betreuungsangebot durch unsere*n Bufdi (Bundesfreiwilligendiensler*in) statt, das sogar unter Umständen bis 17.00 Uhr in Anspruch genommen werden kann.

Die Anmeldeformulare stehen im Bereich INFORMATIONEN FÜR GRUNDSCHÜLER auf der Homepage zum Download zur Verfügung. Dort ist auch ausgewiesen, wann die aktuellen Anmeldetermine liegen und welche Unterlagen wir noch benötigen. Pandemiebedingte Änderungen werden dort ebenfalls veröffentlicht.

Aus dem Schulgesetz geht hervor, dass maximal 30 Kinder in einer Klasse sein können. Die Größe der Klassen richtet sich nach der Zahl der Anmeldungen. Im Schnitt haben wir in den letzten Jahren immer Klassen mit 25 bis 28 Kindern gebildet.

Jedes Kind darf zur Anmeldung drei Freunde bzw. Freundinnen angeben, mit denen es gern in eine Klasse kommen möchte. Es sollen dabei möglichst in sich geschlossene Freundesgruppen von maximal vier Kindern gebildet werden. Wenn also Max seine Freunde Mike, Moritz und Michel aufgeschrieben hat, sollte Mike auch Max, Moritz und Michel aufgeschrieben haben. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur gegenseitige Wünsche berücksichtigen können. Natürlich müssen nicht drei Freunde angegeben werden. Wenn nur zwei Kinder unbedingt in eine Klasse kommen möchten, reicht es, wenn sie sich gegenseitig aufschreiben.

Wenn es sich um einen Freund oder eine Freundin einer anderen Grundschule handelt, vermerken Sie das bitte im Formular.

Grundlage für die Klassenbildung sind die Freundesgruppen. Bei der Klassenbildung, die in der Regel vom Klassenlehrerteam des neuen 5. Jahrgangs vorgenommen wird, berücksichtigen wir aber auch den Wohnort der Kinder und den Anteil von Mädchen und Jungen.

In einem Brief, der an die zukünftigen Kinder des 5. Jahrgangs in den letzten Tagen des Schuljahrs verschickt wird, erfahren die Kinder, wer ihr Klassenlehrerteam sein wird und in welche Klasse sie kommen. Ein Anruf beim Freund oder der Freundin bringt dann die Gewissheit, dass die Freundesgruppe zusammen in eine Klasse aufgenommen wurde.
(Sollte dies ausnahmsweise oder versehentlich einmal nicht der Fall sein, melden Sie sich zur Klärung bitte umgehend bei der Koordinatorin, Frau Bindernagel.)

Der erste Schultag im neuen Schuljahr - für gewöhnlich ist das ein Donnerstag - ist am Vormittag für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler noch frei. Wir sehen uns alle zum ersten Mal mit Eltern, Geschwistern oder / und anderen für unsere neue Schülerin bzw. für unseren neuen Schüler wichtigen Menschen am Nachmittag um 16.00 Uhr in der Aula zur Einschulungsfeier. Jede Klasse wird von der Schulleiterin und dem Klassenlehrerteam sowie den Patinnen und Paten aus dem 10. Jahrgang persönlich auf der Bühne begrüßt. Sie erhalten dabei auch Informationen über den Ablauf der ersten Schultage und -wochen.

Die Klassen bleiben für die Jahrgänge 5 und 6 bestehen und behalten auch ihre Klassenlehrkräfte und ihren Klassenraum.

Für den Jahrgang 7 erfolgt eine neue Klasseneinteilung, bei der die Wahl der zweiten Fremdsprache berücksichtigt wird. Dies ermöglicht uns, dass beispielsweise Austausche leichter organisiert werden können. Ihr Kind kann auch hier wieder eine Freundesgruppe (mit der gleichen zweiten Fremdsprache) angeben, mit der es in eine Klasse kommen möchte. Diese neuen Klassenverbände bleiben in der Regel bis zum Jahrgang 10 bestehen. Um die Kinder bei der Eingewöhnung in den neuen Klassenverband zu unterstützen, findet in der ersten Schulwoche im Jahrgang 7 ein Sozialkompetenztrainingstag statt.