Wahre Känguru-Fans am RGS kann das Corona-Virus nicht aufhalten!

Känguru-Wettbewerb am RGS

Deutschlandweit hatten sich fast eine Million Schülerinnen und Schüler für den Känguru-Wettbewerb angemeldet, 172 davon am RGS, aber das Virus machte allen einen Strich durch die Knobelrechnung. Zum ersten Mal seit 25 Jahren gibt es daher keine Preise, keine Siegerehrung, keine Urkunden. Schade!

Aber halt! Die Aufgabenblätter 2020 lagen schon bereit und der Spaß am Knobeln steht ja ohnehin an erster Stelle. So erhielten alle 172 gemeldeten Teilnehmer*innen des RGS im April per E-Mail das Angebot, sich zwei Tage später zu der Uhrzeit, zu der der reguläre Wettbewerb auch stattgefunden hätte, 75 Minuten lang den frisch zugesandten Aufgaben zu stellen und die Lösungsbuchstaben direkt im Internet einzugeben. Das Einhalten der Zeit sowie der übliche Verzicht auf Taschenrechner und andere Hilfsmittel waren natürlich Ehrensache!

Und es gibt sie, die Känguru-Freaks am RGS. Super!

Wie viele es versucht haben, weiß niemand, aber immerhin waren 25 so überzeugt von ihren Ergebnissen, dass sie sie tatsächlich zurückgemeldet haben. Zu Recht, denn die dabei erzielten Punktzahlen sind überdurchschnittlich gut.

Schade, in diesem Jahr kann es keine Urkunde für den Schulsieger geben, aber zumindest auf unserer Homepage darf die gebührende Anerkennung für herausragende Leistungen nicht fehlen.

Das einzige individuelle Känguru-Geschenk ist im Corona-Jahr das T-Shirt für den Teilnehmer mit der längsten Kette richtiger Antworten.

Es geht mit 16 (!) richtigen Antworten am Stück an

Johann Beyer (5a, links).

Und weil

Jonathan Schütte (5a, rechts)

exakt die gleiche überragende Punktzahl von 110 Punkten erreicht hat wie Johann, erhält er als kleinen Trost ein Geschenk aus vergangenen Känguru-Jahren.

Wie man sieht, hat er bereits das T-Shirt für den weitesten Kängurusprung im Vorjahr an seiner Grundschule gewonnen. Welche Perspektiven für die Knobelabteilung an unserer Schule!!!

Der RGS-Organisator des Wettbewerbs, sozusagen das Oberkänguru, Mathematiklehrer Hans-Arno Simon, freut sich, dass in außergewöhnlichen Zeiten so viele mitgemacht haben und hofft auf die Rückkehr zur Normalität im nächsten Jahr.