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Ratsband Stadthagen erhält ihr Festival-Diplom

 

STADT­HA­GEN (m­k). Zu Be­ginn der Som­mer­fe­rien machte sich das sin­fo­ni­sche Bla­sor­che­s­ter des Rats­gym­na­si­ums zu ei­ner Kon­zert­reise in die Tos­ka­na, Ita­li­en, auf. Die 54 Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker nah­men am 7. Mu­sik­fes­ti­val in Mon­te­ca­tini Terme teil. Das Or­che­s­ter spielte bei der Fes­ti­val-Pa­rade und in der Ba­si­lica Santa Ma­ria Ass­unta Ori­gi­nal­kom­po­si­tio­nen für sin­fo­ni­sches Bla­sor­che­s­ter. Als So­list glänzte Ja­kob Meyer an der Po­saune bei dem Werk "­Mor­ceau sym­pho­ni­que, von Alex­andre Guil­mant. Nach dem Kon­zert wurde das Or­che­s­ter mit sei­nem Di­ri­gen­ten An­dreas Meyer un­ter großem Ap­plaus mit dem Fes­ti­val-Di­plom aus­ge­zeich­net. Ins­ge­samt nah­men Chöre und Or­che­s­ter aus zwölf ver­schie­de­nen Län­dern, un­ter an­de­rem Süd­ko­rea und Russ­land, an dem Mu­sik­fes­ti­val teil. Ne­ben Kon­zer­ten be­such­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Stadt­ha­gen auch die his­to­ri­schen Städte Flo­renz, Pisa und Lucca und er­leb­ten blei­bende Er­in­ne­run­gen.

Ratsgymnasiasten erringen bei Sportabzeichen-Wettbewerb mit Abstand den 1. Preis

Fachbereichsleiterin Petra Vollbrecht nimmt den Schulpokal entgegen

 

Bei der Sportabzeichen-Aktion 2014 haben 387 Schüler/innen des Ratsgymnasiums ihre Sportabzeichenprüfung erfolgreich abgelegt; das sind 35,47 % der gesamten Schülerschaft. Weitere Schulen aus dem Landkreis Schaumburg haben nur zwischen 25 und 96 Schülerinnen und Schüler zum sportlichen Einsatz bewegen können, was 2,5  bis 15 % ihrer Schülerschaft entspricht.

Die Schule hat damit beim Schulwettbewerb der Sekundarschulen haushoch den 1. Platz belegt. In einer Feierstunde nahm Petra Vollbrecht, Fachbereichsleiterin Sport, den Pokal und einen Gutschein über 100,00 € entgegen. Davon werden jetzt neue Stoppuhren und Bandmaße für den nächsten Sportabzeichen-Wettbewerb gekauft.

Der diesjährige Sportabzeichen-Wettbewerb wird am Dienstag, 7.7.2015 stattfinden, allerdings nur für die Jahrgänge 5, 6 und 7.

Max-und-Moritz-Theater am RGS

 


Kein gutes Ende für die Lausbuben: Mit dem Müller hätten es sich Max und Moritz nicht verderben sollen.

Grimassen ziehen und die Gäste veräppeln, das ist nicht unbedingt die Art Begrüßung, die man sich wünscht. Unverschämt könnte man denken, aber so sind sie eben, die Lausbuben. Bei der Premiere des Theaterstücks „Mit Max und Moritz hinterm Busch“ im Ratsgymnasium Stadthagen (RGS) kam der durchaus auch charmante Willkommensgruß der Protagonisten sogar ausgesprochen gut an.

Stadthagen. Eine Premiere dürfte es auch für den berühmten Wiedensahler Zeichner und Dichter gewesen sein: Wilhelm Busch stand bei dem Theaterstück anlässlich des Erscheinens der Geschichten von Max und Moritz vor 150 Jahren mit den von ihm erfundenen Lausbuben gemeinsam auf der Bühne. Max und Moritz saßen in Buschs Klasse in der letzten Reihe und feierten auch gerne eine ausgelassene Party mit ihrem Schöpfer.

 Auf einer Leinwand wurden während des malerischen Musiktheaters in fünf Akten, Zeichnungen von Busch gezeigt, während die Darsteller unterschiedliche Lebensabschnitte des Dichters gekonnt in Szene setzten. Auch die Streiche der beiden Lausbuben amüsierten die Zuschauer. Musik, Kostüme, Licht und die Bühnenbilder, alles in allem war eine gelungene Premiere.

Nicht nur die Erstveröffentlichung von Wilhelm Buschs Max und Moritz feierte Geburtstag, auch die deutsch-polnische Schulpartnerschaft zwischen dem RGS und dem „Lyceum Ogoloksztalcace“ in Slupca und die deutsch-polnische Theatergruppe hatten Grund zu feiern. Die Schulpartnerschaft besteht seit nunmehr einem Vierteljahrhundert und seit zehn Jahren spielen deutsche und polnische Schüler gemeinsam Theater. Dieses Stück war aber auch für die Theaterkooperation ein besonderes. Die Darsteller wurden von professionellen Kostümschneidern und Choreografen unterstützt und auch die Musik wurde eigens für das Stück komponiert.

Partyrausch (SN 13.07.15)

Theater-AG des RGS feiert Abschlussvorstellung des Stücks „Der große Gatsby"

 

Stadthagen. Jay Gatsby (Léon Romeike) ist ein Phänomen der New Yorker Oberschicht. Seine rauschhaften Partys genießen einen legendären Ruf. Dabei dient die Glitzerfassade nur ei­nem Zweck: Gatsby will seine große Liebe Daisy (Helene Dettmer) zurückerobern, die mit dem reichen Tom (Vincent Hagen) verheiratet ist. Der ist zwar ein arroganter, untreuer Schnösel, kann Daisy aber das bieten, was Gatsby vor seiner Wandlung zum schillernden Partykönig nicht konnte: Ein Leben in Saus und Braus.

Mit dem Stück „Der große Gatsby“ hat die Theater-AG des Ratsgymnasiums (RGS) die Goldenen Zwanziger auf die Bühne gebracht und am Freitag eine umjubelte Abschlussvor­stellung gefeiert.

„Daisy ist der Grund, der Kern, die Idee meiner Exis­tenz“, antwortet Gatsby auf die Frage, wer er eigentlich ist. „Daisy und ich haben uns ken­nengelernt, als ich noch zu we­nig war. Dieser Fehler ist nun ausgelöscht, ich habe die ver­schwommene Figur Jay Gatsby mit Substanz gefüllt.“

Damit unterwirft sich Gatsby den Regeln einer sich durch die Abgrenzung nach unten defi­nierenden Gesellschaft, in der es auch bei der Partnerwahl vor allem um die Sicherung des ei­genen Status geht. Denn, dass weiß auch Daisys Freundin, die kühle Jordan (Franziska Ull­rich): „Ich hätte beinahe einen Mann geheiratet, der unter mir steht. Aber du sollst updaten, nicht downdaten.“

Warum dies so wichtig ist, zeigt auch der Blick in die kleinbürgerliche Existenz des Tankstellenbesitzers George (Firat Bingöl). Seine Frau Myrtle (Hannah Schulz) lässt sich von ihrem Geliebten Tom nur allzu gerne in die Verlockungen der „Material World“ einführen - und nimmt dafür in Kauf, wie Dreck behandelt zu werden. Als Tom ihr die Nase zertrümmert, weil sie sich seinen Befehlen wi­dersetzt, ordert er für sie vom Arzt eine Neue. „Das beste Mo­dell.“ Der Wert des Liebesspiel­zeugs soll erhalten bleiben.

Geld regiert die Welt. Dass sich die Mitglieder der Wohl­standsgesellschaft nur dadurch auszeichnen, dass sie sich phlegmatisch auf dem teuren Sofa lümmeln, während sie dar­über klagen, dass die Werte der nordischen Rasse „unter den Hufen der wilden Horde von Einwanderern zertrampelt wer­den“, könnte als Anspielung auf die aktuelle Flüchtlingsdebatte verstanden werden. Zumal Tom im nächsten Atemzug den Geburtenreichtum der Unter­schicht beklagt - Sarrazin, ick hör dir trapsen.

Auch das reduzierte, aber ef­fektive Bühnenbild, die tollen Kostüme und eine perfekte mu­sikalische Untermalung trugen dazu bei, dass es der Theater- AG gelungen ist, den Roman­klassiker von F. Scott Fitzgerald unaufdringlich zu modernisie­ren.

Dritter Preis auf Bundesebene bei "Jugend musiziert"

 

Als strahlende dritte Preisträgerin des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" ist Paula Richter aus Hamburg zurückgekehrt. Die Tatsache, dass sie zum ersten Mal an den Wettbewerben teilgenommen hat, macht ihre Erfolge umso bemerkenswerter.

Nachdem sie am 24.01.15 beim Regionalwettbewerb und am 15.03.15 beim Landeswettbewerb jeweils den 1. Preis bekommen hatte, konnte sie die Bundesjury nun auch noch überzeugen. Mit dem jeweils 1. Satz aus den Sonaten für Fagott und Klavier von Gustav Schreck und Paul Hindemith sowie der Sonate in F-Moll von Georg Philipp Telemann hatte sie sich nicht gerade die leichtesten Stücke ausgesucht. Umso mehr freut sich die ganze Schulgemeinschaft des Ratsgymnasiums mit ihr über ihre Erfolge, die mit harter Probenarbeit erkämpft wurden. "Das Musizieren bereitet mir viel Spaß, aber es ist natürlich auch eine Belastung. Man ist nie fertig, denn man kann immer noch mehr üben als man es ohnehin schon tut." Bis zu eineinhalb Stunden Fagottspielen pro Tag erfordert schon eine Menge Disziplin, wenn man darüber hinaus auch noch eine so gute Schülerin ist wie Paula, die das Arbeiten für die Schule sehr ernst nimmt. "Die Teilnahme an den Wettbewerben ist eine Herausforderung und eine tolle Erfahrung, denn man trifft Leute mit gleichen Interessen, man steht allein auf der Bühne mit einem Solopart." Ganz allein war sie allerdings nicht, denn Moritz Disselkamp, ein ehemaliger Schüler des Ratsgymnasiums, hat sie auf allen drei Wettbewerben am Klavier begleitet.

"Die Erarbeitung des Programms ist die eine Seite der Medaille, aber das "Warmhalten" der Stücke über einen längeren Zeitraum ist das eigentlich Anstrengende und fordert viel Kondition." 

Für Paula bedeutet die Musik sehr viel. Sie kommt aus einer sehr musikalischen Familie, spielt außer dem Fagott auch noch Klavier und singt im Chor der St. Martini-Gemeinde.

Ein Nebeneffekt ihrer Wettbewerbserfolge war ihre Entdeckung durch das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester, in das sie nach einmaligem Vorspiel sofort aufgenommen wurde.  Auch im Projektorchester "Junge Philharmonie Ostwestfalen" ist sie seit 2013 Mitglied.

Die Schulgemeinschaft des Ratsgymnasiums freut sich mit ihr, ist stolz auf sie und drückt ihr für die Zukunft die Daumen.

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