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Begeisterter Beifall für die Ratsband

Ratsband in Mailand und am Lago Maggiore

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In diesem Jahr machte sich die Ratsband zu Beginn der Sommerferien zu einer Konzertreise nach Italien auf. Untergebracht im Pian Nava Hotel am Lago Maggiore unternahmen die Schaumburger Musikerinnen und Musiker Ausflüge zu zwei Borromäischen Inseln im Lago Maggiore: Isola Bella (schöne Insel) mit Palazzo und Isola dei Pescatori (Fischerinsel).

Mit dem Mailänder Dom wurde der umfangreichste Marmorbau der Welt besichtigt. Das Konzert in Mailand fand im Innenhof des Castello Sforzesco bei 35°C statt. Städte am Lago Maggiore wie Arona, Stresa und Verbania wurden erkundet. Den Abschluss bildete ein Konzert auf dem Piazzale Santi Gervaso e Protaso in Baveno. Neben Originalkompositionen für sinfonisches Blasorchester wurden mit den Werken „Hornfestival“ (Hörner: Antonie Mengeling & Claas van der Pool), „Csardas“ (Akkordeon: Torben Völkening), „Mallet Man“ (Xylophon: Simon Gums) und „You raise me up“ (Alt-Saxophon: Nele Probst) unter der Leitung von Andreas Meyer auch solistische Darbietungen vorgetragen. Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen. Nach Sardinien (2011), der Toskana (2015) und Venedig (2016) war es bereits die vierte Fahrt der Ratsband nach Italien.

Auszeichnung für soziale Projekte

Erneut wurde das RGS zur „Humanitären Schule“ zertifiziert

Rund 70 Schulen haben sich auf den Weg nach Hannover gemacht, um als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet zu werden. Auch acht Schülerinnen und Schüler vom Ratsgymnasium waren mit ihrer Lehrerin Janine Plünnecke dabei, um ihr Zertifikat entgegenzunehmen. Abgesehen von der Übergabe wurde allen aber auch ein tolles Rahmenprogramm geboten. Angefangen mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und verschiedenen Mitmachaktionen des Roten Kreuzes, über Grußworte wichtiger Persönlichkeiten (unter anderem des Kultusministers Grant Hendrik Tonne), bis hin zu kulturellen Höhepunkten mit Musik der Coverband InSane und Improtheater der „5ten Dimension“ aus Hannover wurde es in den rund drei Stunden Preisverleihung nicht langweilig. Alle Schulen hatten im Vorfeld Scouts ausgebildet. Diese hatten an ihren Schulen ein humanitäres Planspiel durchgeführt und ernteten am Ende der Veranstaltung dafür einen riesigen Applaus. Die große Anzahl der Scouts auf der Bühne bot dem restlichen Publikum ein imposantes Bild.

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Am Ratsgymnasium waren dieses Jahr erneut die Politikleistungskurse des 12. Jahrgangs gefragt, den politischen Konflikt um den fiktiven Staat Malea zu lösen. Außerdem musste jede teilnehmende Schule mindestens ein soziales bzw. humanitäres Projekt durchführen. Aus der Vielzahl der am RGS durchgeführten Aktivitäten hatte sich die Schülerschaft für die Einbringung des Briefmarathons für Amnesty International entschieden. Wie auch die Projekte der anderen Schule wurde dieses auf der großen Leinwand gezeigt, bevor Hannes Backer als Schülersprecher unsere Auszeichnung entgegennehmen durfte.

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Stolz posierten Scouts sowie Schülervertreterinnen und -vertreter am Ende auf der großen „Geburtstagsbühne“, denn die Aktion „Humanitäre Schule“ besteht seit nunmehr 15 Jahren.

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Selbstverständlich wird sich das Ratsgymnasium auch im nächsten Jahr um seine Rezertifizierung bemühen.

Ein Abitur befähigt zum Schwimmen gegen den Strom

Traumnote 1,0 und 31 Einsen vor dem Komma

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Die Schulgemeinschaft des Ratsgymnasiums gratuliert 121 Abiturientinnen und Abiturienten, genau genommen 66 Mädchen und 55 Jungen zum Abitur sowie 9 Schülerinnen und Schülern, zum schu-lischen Teil der Fachhochschulreife. Die dazugehörigen Zeugnisse haben sie in einer Feierstunde aus der Hand ihrer Schulleiterin Angelika Hasemann in Empfang genommen. Lehrer Simon Chlouba riss das Publikum mit seiner satirisch-fetzigen Festrede zu anhaltendem Applaus hin. Der festliche musikalische Rahmen wurde von der Ratsband unter der Leitung von Andreas Meyer gestaltet.

Barbara Seidl freut sich über die Traumnote 1,0 und wird von der Schule für ein Stipendium des Cusanus-Werks vorgeschlagen. Lelia Buzalkovski, Mirlay von Wenzel, Clara Hellmann und Vincent Riechers werden der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Frankfurt School of Finance and Management genannt. Nominierte für die Glemser Stiftung sind Gina-Madeleine Haase, Alina Köpper und Nele Peters. Insgesamt können in diesem Jahrgang 31 Abiturientinnen und Abiturienten auf eine Eins vor dem Komma stolz sein, von denen 15 mit einem Schnitt von 1,0 bis 1,5 ein Online-Stipendium von e-fellows.net erhalten.

Mit Buchpreisen oder einjährigen Mitgliedschaften im jeweiligen Fachverband werden als Jahrgangsbeste für Physik an erster Stelle Barbara Seidl und Vincent Riechers sowie im Weiteren Aaron Rose und Alicia Witt ausgezeichnet. Die Ehrungen für die Jahrgangsbesten im Fach Chemie gingen an Lucas Bresche, Vincent Riechers und nochmals Barbara Seidl. Als Spitzentalent im Fach Mathematik hat sich ebenfalls Alicia Witt erwiesen. Im Gegensatz zum landläufigen Klischee werden die herausragenden Ergebnisse in den Naturwissenschaften in diesem Jahr somit von Mädchen und Jungen gleichermaßen erreicht!

Zum wiederholten Mal hat auch die Evangelische Landeskirche einen Buchpreis für sehr gute Abiturleistungen im Fach Religion verliehen. Er wurde von Pastor Lutz Gräber an Amelie Brandt, Jana Brösche, Julia Reuter, Nicole Schulte und Carolina Walaschek überreicht.

Zum zweiten Mal ehrten Urkunden des Fachverbandes Kunstpädagogik herausragende Leistungen im Fach Kunst. Sie gingen an Andrea Sihombing und Alina Köpper.

Das sind ohne Frage hervorragende Ergebnisse, über die sich die Abiturientinnen und Abiturienten mit ihren Eltern und Lehrkräften gemeinsam freuen. Eine Durchschnittsnote von 2,49 dürfte sich vermutlich, wie in jedem Jahr am Ratsgymnasium, gemessen am niedersächsischen Landesdurchschnitt sehen lassen können.

Natürlich gilt die Gratulation auch allen anderen Abiturientinnen und Abiturienten sowie den acht Schülerinnen und Schülern, die den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben haben. Sie alle haben sich mit dem höchsten bzw. zweithöchsten deutschen Schulabschluss den Schlüssel zu den Türen aller erdenklichen Berufe und Positionen in unserer Gesellschaft erarbeitet. Sie haben bemerkenswerte Leistungen vollbracht und viele von ihnen nicht nur im Unterricht, sondern auch in den zahllosen Aktivitäten, die am Ratsgymnasium zum Schulalltag gehören. Die Schule verliert mit diesem Jahrgang viele hochengagierte Schülerinnen und Schüler, die sich teilweise über Jahre hinweg in die ausgesprochen zeitintensive Musik- und Theaterarbeit der Schule eingebracht oder an Schüleraustauschen und Schülerakademien teilgenommen haben.

Eine besondere Ehrung durch die Schule, ergänzt durch ein kleines Präsent vom Altschülerbund, haben die Abiturientinnen und Abiturienten erfahren, die sich sozial in der Schülervertretung, im Schulsanitätsdienst oder im Schulvorstand verdient gemacht und damit das Gemeinschaftsleben und die Schulatmosphäre maßgeblich mitgestaltet haben.

„All diese hochmotivierten Schülerinnen und Schüler werden uns fehlen, aber mit ihrem engagierten Wirken und ihren fröhlichen Persönlichkeiten haben sie Spuren in unserem Gedächtnis, in unseren Herzen und in unserer Schule hinterlassen, sodass wir uns jetzt schon freuen, sie auf unseren Altschülerfesten wiederzusehen“, verlautet es aus der Schulleitung, die den Abgängerinnen und Ab-gängern gemeinsam mit dem gesamten Lehrerkollegium und der Schulgemeinschaft zum erfolg-reichen Schulabschluss gratuliert und überzeugt ist, dass diese jungen Menschen über eine ausge-zeichnete Basis für ein erfülltes, erfolgreiches Leben verfügen. Dazu erhielten sie als zukünftige Gestalterinnen und Gestalter unserer Welt mit hoffentlich sehr viel Rückgrat, das sie nötigenfalls auch zum Schwimmen gegen den Strom befähigt, von ihrer Schulleiterin während der bunten Ent-lassungsfeier in der Aula der Schule ein Motto von Aristoteles mit auf den Weg: “Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“

Die Schulgemeinschaft des RGS wünscht ihren (Fach-)Abiturientinnen und –Abiturienten alles Gute für die Zukunft!

Jedem Abschied wohnt eine neuer Anfang inne

Das Ratsgymnasium verabschiedet sich von 7 Kolleginnen und Kollegen

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Das Ende eines Schuljahres bedeutet immer auch, Abschied zu nehmen von verdienten und geschätzten Kolleginnen und Kollegen. In diesem Jahr waren es besonders viele, denn die Schulgemeinschaft des Ratsgymnsasiums hat sich von insgesamt 6 Lehrkräften und einem seiner beiden Hausmeister trennen müssen, deren Verdienste um die Schule und insbesondere um die Schülerinnen und Schüler in einer festlichen Abschiedsveranstaltung gewürdigt wurden.

So hat Reinhard Abraham 36 Jahre lang Französisch und Sport an unserer Schule unterrichtet und zahllose Schüleraustausche durchgeführt. Für ihn standen nie Zensuren im Vordergrund, sondern immer die Schülerpersönlichkeiten, die sich seiner Unterstützung sicher sein konnten. Etliche von ihnen konnte er für ein Studium in einem seiner beiden Fächer begeistern. Seit dem Jahr 2000 hat er seine hohe Fachkompetenz als Fachobmann an seine Französischkolleginnen weitergeben können. Ebenso wertschätzend wurde Klaus Mischkowski verabschiedet, der seit 1992 als Englisch- und Religionslehrer an unserer Schule tätig war. Er hat zusätzlich über zwei Jahrzehnte hinweg über seinen Unterricht hinausgehende Verantwortung übernommen, indem er als Fachberater für Englisch für die Landesschulbehörde gearbeitet hat. Als das Wichtigste in seiner beruflichen Laufbahn bezeichnet er dennoch den Kontakt zu den ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern, der ihm nun fehlen wird. Nach unglaublichen 45 (!!!) Jahren am Ratsgymnasium wurde Kunsterzieher Günther Hahn in den Ruhestand verabschiedet, womit er 4 Jahre über seinen eigentlichen Ruhestandstermin hinaus unterrichtet hat. Beides stellt an unserer Schule einen Rekord auf. In seiner ruhigen, hochprofessionellen Art hat er Generationen von Schülerinnen und Schülern künstlerisch begabt. Sein Ausstieg ist besonders schwer zu verschmerzen, weil Kunstlehrer in Niedersachsen mehr als rar sind, sodass eine dauerhafte Nachfolge für ihn bisher nicht in Sicht ist. Da die beruflichen Herausforderungen und die damit verbundenen zeitlichen Belastungen, denen Lehrkräfte heutzutage ausgesetzt sind, stetig ansteigen, sind Pendelzeiten zu schulfernen Wohnorten immer schwerer zu verkraften. Aus diesem Grund verließ Max Lichte, der hochengagiert Deutsch und Geschichte unterrichtete, sich insbesondere aber durch fulminante Theaterinszenierungen an der Schule einen Namen gemacht hat, schweren Herzens unsere Schule, um künftig wohnortnah in Hannover zu unterrichten. Seine Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerschaft zeigen Verständnis für diesen Schritt, bedauern ihn aber ebenso wie er selbst. Englisch- und Musiklehrerin Dagmar Presse-Requardt verließ die Schule nach fast 20 vergeblich gestellten Versetzungsanträgen aus demselben Grund und wird künftig wohnortnah in Rinteln unterrichten. Das RGS dankt ihr für ihre hochprofessionelle Lehrtätigkeit, für – wie der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Waldmann für seine Abschiedsrede ausgerechnet hatte - 10.000 Liter verfahrenes Benzin in den letzten 17 Jahren sowie u.a. für die Betreuung des Schüleraustausches mit der Schweiz. Schließlich hat sich Chemie- und Lateinlehrer Nicolai ter Horst nach nur 2 Jahren am Ratsgymnasium entschieden, die Lehrerkarriere zugunsten einer Laufbahn an der Universität aufzugeben. Wir werden seine Mitarbeit in mehreren schulischen Gremien, wie z.B. dem Europateam und dem Schulentwicklungsteam, vermissen. Auch das nichtpädagogische Mitarbeiterteam unserer Schule wird künftig auf ein Mitglied verzichten müssen, denn Hausmeister Klaus Last, der seit 2009 an der Schule tätig war und in den zurückliegenden 20 Jahren nach einer Berechnung von Schulleiterin Angelika Hasemann ca. 161.500 Stühle auf- und abgebaut haben dürfte, möchte eine Bürolaufbahn im Landkreis Schaumburg einschlagen. In den teils humorvollen, teils nostalgischen Reden wurde in jedem Fall deutlich, dass alle Ausscheidenden sich große Wertschätzung in der Schulgemeinschaft erworben hatten, mit der ebenso großer Dank an die Adresse der Ausscheidenden verbunden war. „In ihren Funktionen werden sie alle mehr oder weniger gut zu ersetzen sein, nicht aber als Menschen!“, fasste die Schulleiterin den Abschiedsschmerz zusammen. Sowohl den Pensionären, die sich vor allen Dingen darauf freuen, nun Herr ihrer Zeit zu sein, als auch den Kolleginnen und Kollegen, die aus dem RGS ausscheiden, um sich an anderer Stelle neuen Aufgaben zu stellen, gab das Kollegium seine allerbesten Zukunftswünsche für den Neuanfang mit auf den Weg sowie den dringenden Wunsch, den Kontakt zu ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, dem RGS, nicht abreißen zu lassen.

Erfolg beim Deutschen Musikfest in Osnabrück 2019

Die Bläserklasse 6b gewinnt den VIDEO-Wettbewerb

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Klang. Vielfalt. Leben. „Unsere Welt klingt bunt!“, so lautete das Motto des Videowettbewerbs beim Deutschen Musikfest in Osnabrück. Die Bläserklasse unserer Schule hat eine Reise um die Welt in einem eindrucksvollen Film dargestellt. Unter der Leitung von OStR Andreas Meyer wurden alle fünf Kontinente musikalisch dargeboten. Die Reise begann in Europa mit „Klezmer-Impressionen“ von Jan de Haan, führte weiter nach Afrika mit dem Werk „Kalahari“ von Kees Vlak, dann über Amerika mit dem mexikanischen „Tequila“, machte Halt in Asien mit der „Japanischen Kirschblüte“, stellte Australien als „Kangaroo Island“ vor und endete schließlich in Osnabrück beim Deutschen Musikfest mit einer Haydn-Fantasie über die deutsche Nationalhymne. Die Schülerinnen und Schüler haben in wochenlanger Arbeit für jeden Kontinent ein ausgesprochen gelungenes und typisches Bühnenbild gemalt. Für die Aufnahmen und deren Bearbeitung zeigte sich unser Abiturient David Bandosz verantwortlich. Der Jury gefiel das Video so sehr, dass die Stadthäger den 1. Platz vor den Bläserklassen aus Jestetten und Wurmberg gewonnen haben. Wer das Video sehen möchte, kann es im Internet unter https://my.hidrive.com/share/elv6j3n0cl aufrufen. Die Schulgemeinschaft gratuliert den verdienten Siegern.