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Ein Netzwerk der Ehemaligen am Ratsgymnasium?

Jahrbuchbeitrag: ASB-- Quo vadis?

Termine 2018/19

  • Preis-Weihnachts-Doko: Fr. 21.12.2018 / 19.00Uhr
  • Jahrbuch 2018 unter Mitwirkung des ASB
  • Goldenes Abitur 1969: Fr. 10.05.2019
  • Silbernes Abitur: Juni 2019
  • 10 J. Abitur 2008  -  in Eigenregie

Liebe Ex des RGS, denkt zurück.

Nach dem Abi-Ball herrschte Aufbruchsstimmung, jede Abiturientin und jeder Abiturient möchte endlich den eigenen Weg gehen und es ist ganz natürlich, dass man weniger voneinander hört. Damit aber alte Kontakte nicht verloren gehen, gibt es seit 1952 den Altschülerbund.  Gründungsziel  war (und als Hauptziel gilt das auch für die heutige Zeit),  sich um den Erhalt der Beziehungen zwischen Ehemaligen zu bemühen und die Bindung zum RGS zu bewahren. Spiegelten sich in dem damaligen Verein Altschülerbund in der Nachkriegszeit konservatives Denken und das Vermitteln traditioneller schulischer Werte wider, so war es kein Wunder, dass mit dem Einsetzen gesellschaftlicher Veränderungen in der Bundesrepublik Deutschland gegen Ende der 60-er Jahre auch für die damaligen Abiturienten Tradition und Verbindungen zur alten Schule nicht mehr gefragt waren. Der ASB wurde in einen Tiefschlaf versetzt.

Anlässlich eines Schuljubiläums im Jahre 1983 wurde von ehemaligen Abiturienten (zugleich Lehrer am Ratsgymnasium) der erfolgreiche Versuch unternommen, den Altschülerbund neu zu beleben. Ein eigenes Fest der Ehemaligen (das so genannte Frühlingsfest) war der Höhepunkt der Aktivitäten, die angeboten wurden. In manchen Jahren trafen sich mehr als 400 Ex-Abiturienten sowie Lehrer, um sich auszutauschen und miteinander zu feiern. Experimentiert wurde mit Initiativen zur Berufsberatung unter Einbeziehung von Ehemaligen und einem sommerlichen Frühschoppen im Innenhof. Daneben gibt es bis heute als festen Bestandteil den Preisdoppelkopf vor den Weihnachtsferien (2012 zum 38. Mal). Bei allen Veranstaltungen und Kontakten wurde sichtbar, dass das positive Schulklima am Ratsgymnasium auch über den Schulabschluss hinaus weiter wirkt.

(aus dem Festschriftbeitrag 2013)


 Mitgliedschaft und Name

Bis zur Mitte der 90er Jahre war jeder 2. Abiturient zahlendes Mitglied im Altschülerbund. Ein Großteil der  heute ca. 200 Mitglieder haben zu jener Zeit  ihr Abitur gemacht, und ihr regelmäßiger  freiwilliger Beitrag (10 € / Jahr) bildet für den  ASB den finanziellen Grundstock für die Umsetzung der Ziele und  angebotenen Aktivitäten  für Schule und Schüler.  Damals wurde eine dokumentierte Verbindung zur Schule von den Ehemaligen noch nicht als überflüssig abgetan.  Nach 2004 konnte der Altschülerbund nur noch vereinzelt Mitglieder gewinnen; die neuen Kommunikationsplattformen und sozialen Netzwerke entsprechen eher dem Zeitgeist.

Diese Entwicklung lässt sich für traditionelle Gruppierungen an Gymnasien bundesweit feststellen.

Schon immer war der Begriff Altschülerbund Anlass zum Nachdenken und der Kritik. Der Name ist sicher heute überholt, aber ein anderer Name wurde nicht verlangt und trägt allein nicht zur Akzeptanz und Transparenz bei. Im bundesweiten Vergleich  von Verbindungen ehemaliger Schüler an Gymnasien  fällt auf, dass diese weitgehend als Vereine geführt werden: Ehemalige - der Verein,  Verein der Ehemaligen und Vereinigung ehemaliger Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums. Der Altschülerbund hat  bei seiner Wiederbelebung  1983  einen anderen Weg gewählt und sich bewusst nicht als Verein konstituiert mit Satzung, Mitgliederversammlungen Vorstand etc., sondern als ein loser Zusammenschluss von ehemaligen Abiturienten und Abiturientinnen.


Das heutige  Führungsteam besteht weitgehend aus ehemaligen Schülern und späteren Lehrern des RGS:

Rolf Aust: Ansprechpartner und Organisator von Jahrgangstreffen und dem Sommerfest, pflegt die Datenbank der Ehemaligen.  Sucht nachneuen Initiativen
Günter Heitmeyer: 
weiß‚Wichtiges' und die vielen ‚schönen Nebensächlichkeiten' unserer Schulgeschichte von 1938 - 2005
Reinhard Hagemeier:
Finanzchef
Wilhelm Homeier: ASB-Verbindungsmann im Ratsgymnasium     
Gerhard Klugmann: unser Mann für die Sterne; kennt sich überall aus
Jürgen Walte:
stellt den Altschülerbund und die Schule immer ins rechte Bild
   
   


Tätigkeitsschwerpunkte

  1. Traditionell die Planung und Organisation der Treffen zum Silbernen und Goldenen Abitur; Ansprechpartner für die runden Jahrgangstreffen 10 / 20 / 40 Jahre Abitur
  2. Ausweitung des Sponsorings, auch aufgrund der Generierung von Spenden über die Jahrgangstreffen. Beispiele aus den letzten Jahren:
    • Mitfinanzierung  der Schulaußenanlagen für das ‚ Vogelnest' und  von Tischtennis-Platten;
    • Förderung der Rudergruppen am RGS: Kauf von Skiffs sowie eines Ruderergometers, sowie der "Badewanne" (Einer-Übungsboot, unsinkbar)
    • 2 Lautsprecher für die Schulbands;
    • Zuschuss zum Deckengemälde in der Aula;
    • jährliche Unterstützung der Schülerbücherei
  3. Mitgliedschaft im Förderverein alte Synagoge; Unterstützung des Schulengagements im Zusammenhang mit der ehemaligen Synagoge in Stadthagen;
  4. Unterstützung 20 Jahre deutsch-polnischer Austausch und deutsch-polnische Theaterprojekte
  5. Förderung der Schülervertretung (SV)
  6. Unterstützung spezieller Austauschprogramme (z.B. Rumänien)
  7. Referenten zu speziellen politischen Themen in Verbindung mit GEW und "Alter Polizei"
  8. Jährliche Auszeichnungen von Schülern und Schülerinnen, die sich besonders engagiert oder besondere Leistungen erzielt haben (auch ausserschulisch)
  9. Organisation von großen schulischen Events. Zuletzt 2013 das große Hoffest in der Büschingstrasse.

Ausblick

Wir glauben, dass die Pflege von Beziehungen und Verbindungen zur ehemaligen Schule weiterhin sehr wichtig sind. Wenn man vor Jahren am Ratsgymnasium eine Umfrage zum Altschülerbund gestartet hätte,  dann wäre man sicher bei Schülern und Lehrern vielfach auf Unkenntnis gestoßen. Wir wollen daher zukünftig  unsere Angebote und Leistungen offensiver gegenüber der Schule und dem Schulumfeld darstellen und in persönlichen Kontakten mit vielen Ehemaligen, die z.T. auch Kinder an unserer Schule haben, bewusster machen.  

Als mittelfristige Perspektive stellen wir uns vor,  im Sinne von Alumni -Netzwerken (Alumni = Gesamtheit aller Absolventen einer Schule bzw. Hochschule) tätig zu werden:

  • sich weiterhin um den Erhalt der Beziehungen zwischen Ehemaligen zu bemühen mit dem Ziel, die Bindung zum RGS zu bewahren,
  • das Ansehen der Schule zu fördern,
  • auf einer eigenen Homepage eine offizielle Datenbank der Ehemaligen und des aktuellen Abiturjahrgangs anzulegen mit zugangsgeschütztem Mitgliederbereich für registrierte Benutzer; dort kann jeder  sein eigenes Profil darstellen und seine Adresse online aktualisieren,
  • ein Forum einzurichten, in dem die Information zwischen den Ehemaligen und der Schule fließt.

Zudem will der ASB eine Schüleridee aufgreifen, die eine jährliche, öffentliche  Auszeichnung von Schülern und Schülerinnen vorschlägt, die sich einerseits schulintern herausheben, andererseits  außerhalb der Schule besondere Leistungen vollbracht haben.  Gewürdigt  werden sollen  sportliches, künstlerisches und musisches Wirken  ebenso wie der Einsatz  bei ‚Jugend forscht', die Arbeit in der Schülervertretung und soziales Engagement.

Um unsere Vorstellungen und Ziele auch umsetzen zu können, benötigen wir  Ehemalige, die innovativ und mit persönlichem Einsatz das ‚alte Team' unterstützen wollen.  Meldet Euch!

Rolf Aust, Abitur 1966 und ehemaliger Lehrer von 1974 - 2009 am RGS


Wie werde ich Mitglied?

Überweisung eines Mitgliedsbeitrags nach eigener Vorstellung, aber mindestens 10 € / Jahr;

Angabe des Namens und des Abiturjahrgangs

Optional eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Altschülerbund:        BIC:  DRESDEFF 250
COMMERZBANK IBAN:  DE80 2508 0020 0022 0073 00  

Liebe Ehemalige,

unser besonderer Dank geht an alle, die den ASB im ‚traditionellen Sinne'  mit einem regelmäßigen finanziellen Beitrag unterstützt haben. Erfreulich ist, dass  2013 erstmalig seit Jahren  die Zahl der ‚Mitglieder' wieder gestiegen ist. Zugenommen haben  spontane Spenden mit einem Vermerk über  geleistetes Engagement für unsere Schule, Schüler und Ehemalige. Die Jubiläumstreffen haben außerdem vielen so gut gefallen, dass uns größere Geldzuwendungen überraschend erreichten.

Da wir uns auch weiterhin stark engagieren wollen, sind wir über jeden finanziellen Betrag dankbar.  Die langfristige und intensive Verfolgung innovativer Ziele wird auch zukünftig  nur möglich sein, wenn Geldmittel zur Verfügung stehen.  

Werdet Mitglied im Altschülerbund  oder spendet einmalig.


 

 ASB Aktivitäten (auch in der Presse)

Jubiläumstrilogie 2016

Auch in diesem Jahr konnte der Altschülerbund wieder ehemalige Schülerinnen und Schüler

der Jubiläumsjahrgänge in unserer Schule begrüßen: 1991 (Silbernes Abitur), 1976 (40 J. Abitur) und 1966 (Goldenes Abitur). Dabei stand Wiedersehen und Zusammensein mit den ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern natürlich im Vordergrund. Wesentlichster Bestandteil jeder Veranstaltung ist die Rede von Günter Heitmeyer. Dieser war selbst Schüler am RGS (Abi 1959) und darf mit Genehmigung der Schulleitung in den Archiven des RGS nach spannenden Beiträgen aus der alten Schulzeit suchen. Fundgruben sind dabei die alten Schulakten mit Protokollen und Aufzeichnungen der Schulleitungen sowie die alten Abiturzeitungen der damaligen Abiturienten. Das Gefundene lässt viele humorvolle Ausführungen nach so vielen Jahren zu. Man erlebte zusammen die alte „Penne“ neu. Jeder war wieder dabei und durfte gemeinsam mit den Anderen schmunzeln.

Die jeweils um 14 Uhr begonnenen Veranstaltungen endeten dann am Abend altersgemäß, aber immer mit Open End: etwas gesetzter bei den Goldenen und mit DJ und Abtanzen bei den Silbernen.

Erfreulich für alle ist, dass Jahr für Jahr über 60% des jeweiligen Jahrgangs anwesend sind. Ein wichtiges Argument für die Organisation und Durchführung solcher Veranstaltungen durch den Altschülerbund sind die Spenden, die nach den Veranstaltungen als Dankeschön bei uns eingehen und die es ermöglichen, Schüler und Schule innovativ und wirkungsvoll zu unterstützen.

In Deutschland gibt es nur sehr wenige Schulen mit der Bereitschaft und dem vielseitigen Engagement des Altschülerbunds, Kontakte mit den Ehemaligen zu pflegen und diese mit ihrer alten Schule zu vernetzen.

Einmalig: Zwei Abi-Durchgänge in einem Jahr

Goldene Hochschulreife des Kurzschuljahres 1966 am Ratsgymnasium Stadthagen weckt vielfache Erinnerungen

VON RENATE JESCHKE W ir haben Monate Zeit gehabt, uns mental auf die Wiederbegegnung nach 50 Jahren einzustellen dank der frühen Einladung und umsichtigen Recherche durch Rolf Aust für den Altschülerbund am Ratsgymnasium Stadthagen (RGS). Und doch verspür- te offenbar nicht nur ich eine gewisse Aufregung bei der ersten Begrüßung vor unserer „alten Penne“ inmitten der zunächst fremd wirkenden etwa 70-Jährigen. Prüfende Blicke und Fragen, Erkennen und Erkanntwerden, Überraschung und befrei- endes Lachen bestimmten den Anfang eines vielfältigen Jubiläumsprogramms. Aust, diesmal selbst goldener Abiturient und langjähriger ehemaliger Lehrer am RGS, erläuterte in seiner Begrüßung die Einmaligkeit, dass 1966 gleich zwei Abi-Jahrgänge – im Frühling und Herbst – zu befeiern seien. Der Grund damals war die Einführung von Kurzschuljahren für die Verlagerung des Schuljahresbeginns.

Lehrerpersönlichkeit prägt das Leben als Schüler

Die Einstimmung durch Hornund Klaviermusik von jugend- lichen Preisträgern und die gleichzeitige Foto-Präsentation über unsere ehemaligen Lehrer war ein wunderbarer Beginn für Erinnerungen mit der verblüffenden Erkenntnis, dass unsere „alten Pauker“ auf den Bildern deutlich jünger waren als wir jetzt. Schülerleben verbindet sich unwei- gerlich mit Lehrerpersönlichkeiten, das war den mimischen Reaktionen deutlich anzusehen. Bald tauchten wir ein in unsere schulische Welt vor einem halben Jahrhundert. In dem Referat von Karl-Heinz Pörtge, ebenfalls ein Mitabiturient, ging es um diverse Standortbestimmungen des geografischen Mittelpunktes Deutschlands. Für die Anwesenden stand eindeutig fest, dass dieser zumindest für diesen Tag des Wiedersehens in Stadthagen im Ratsgymnasium lag. Dazu trug auch auf humorvolle Weise Günter Heitmeyer, eine Institution als ehemaliger Schüler und Lehrer, bei, indem er schmunzelnd aus dem Nähkästchen plauderte. Anekdoten vom „Anstaltsleiter“ Dr. Stracke und Kuriositäten aus der Umzugszeit ins neue Schulgebäude sorgten für Heiterkeit und reichlich Gesprächsstoff beim Kaffee. Dabei beglückte uns Aust mit Kopien unserer damals noch notwendigen handschriftlichen Werde- und Bildungsgänge mit beigefügten Beurteilungen der Klassenlehrer, die durchaus ambivalente Reaktionen auslösten. Bewunderung herrschte jedenfalls allerseits für die sorgfältige Archivierung, von der alle „Goldenen“ profitierten, in Form einer eigens gebrannten DVD mit historischen Dokumenten. Nicht nur die von weit her Angereisten ließen sich dann gern auf eine Stadtführung ein, um Altes und Neues zu entdecken. Einheimische freute es, schöne Seiten mit Augen des Besuchers zu sehen.

Zeit und Vergänglichkeit werden bewusst

Beim Abend-Buffet konnte ich die Bemerkung meines Tischnachbarn nur bestätigen: Aus dem ersten Fremdsein war längst wieder die alte Vertrautheit geworden, das Lachen, die Gestik, eigentlich wie früher, auch wenn nicht mehr alle Haare, dafür umso mehr Falten zu sehen waren. Ja, es war ein Bewusstwerden von Zeit und Vergänglichkeit – einige Mitschüler sind bereits verstorben, andere konnten oder mochten nicht anreisen. Und es war ein Gefühl von großer Dankbarkeit für die wie auch immer erlebte gemeinsame Schulzeit, ein wahrer Erinnerungsschatz. Großartig, dass diese Begegnungsmöglichkeit hier so gestaltet wird, fast im Mittelpunkt Deutschlands!

40 Jahre Abitur 1976

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