Home | Unsere Schule | Pressespiegel | Streichgruppen zeigen sich in der Grundschule (Wochenblatt vom 29.06.2016)

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Streichgruppen zeigen sich in der Grundschule

RGS-Streicher spielen in der Grundschule Nienstädt / Drittklässler können Instrumente ausprobieren

NI­ENSTÄDT (gr). Auf­grund des Ko­ope­ra­ti­ons­ver­trags zwi­schen der Grund­schule Ni­enstädt und des Rats­gym­na­si­ums Stadt­ha­gen prä­sen­tier­ten sich die Strei­cher­grup­pen des RGS mit zwei Vor­stel­lun­gen. Un­ter der Lei­tung von Bir­git Schulte wa­ren die drit­ten Klas­sen dazu ein­ge­la­den, sich der Mu­sik hin­zu­ge­ben und an­sch­ließend ein­mal die ver­schie­de­nen In­stru­mente aus­zu­pro­bie­ren. Zunächst gab es ein Me­nuet von Te­le­mann zu hören, da­nach folgte "String Ce­le­bra­tion", wel­ches bei­des von der Strei­cher-AG vor­ge­tra­gen wur­de. "­Die AG kann ab der fünf­ten Klasse be­sucht wer­den", er­klärt Schulte den Kin­dern. Sollte sich also ein Kind für das Rats­gym­na­sium als wei­ter­führende Schule ent­schei­den, so könnte es, falls es dann schon ein Streich­in­stru­ment spielt, der AG bei­tre­ten. Ein paar Vor­kennt­nisse sind durch­aus er­for­der­lich. Da­nach folgte das Strei­chor­che­s­ter, wel­ches mit "Flower Du­et" aus der Oper "Lak­mé" auf­war­te­te. "­Diese AG könnt ihr ab der 7. Klasse be­su­chen", er­klärt Bir­git Schul­te, "ab der 8. Klasse ist es so­gar mög­lich, das Or­che­s­ter als Wahl­pflicht­kurs zu wählen und im Un­ter­richt ne­ben dem herkömm­li­chen Mu­sik­un­ter­richt zu mu­si­zie­ren."

Der mu­si­ka­li­sche Part wurde dann un­ter­bro­chen, nun ging es für die klei­nen Be­su­cher dar­an, den In­stru­men­ten selbst ein paar Töne zu ent­lo­cken. Gei­gen, Brat­schen, Cel­los und der Kon­tra­bass wa­ren zur Genüge vor­han­den, die äl­te­ren Schü­ler vom Rats­gym­na­sium zeig­ten, wie man Stü­cke und Töne er­klin­gen las­sen kann. Fleißig wurde aus­pro­biert, mit der rich­ti­gen Tech­nik und et­was Hilfe schaffte es je­der, we­nigs­tens einen Ton zu er­zeu­gen. Die Or­ga­ni­sa­to­rin an der Grund­schu­le, Bet­tina Bo­sien-Wild­ha­gen, klärt darü­ber auf, warum die­ses Kon­zert ei­gen­lich statt­fin­det. "Wir wol­len die Kin­der dazu ani­mie­ren, ein In­stru­ment er­ler­nen zu wol­len. Es ist et­was an­de­res, als wenn man Mu­sik nur im Ra­dio hört. Dies ist ak­ti­ves Ein­brin­gen. Al­ler­dings fehlt vie­len Kin­dern auch die Mög­lich­keit, so et­was aus­zu­pro­bie­ren und da­mit die Be­geis­te­rung zu we­cken", sagt die Leh­re­rin. Für die Viert­kläss­ler spiel­ten be­reits vor ei­ni­gen Wo­chen die Blä­ser des Gym­na­si­ums, da diese In­stur­mente ein­fa­cher zu er­ler­nen seien und da­her nicht so viel Zeit benöti­gen. Sollte al­ler­dings in Er­wä­gung ge­zo­gen wer­den, die Strei­cher-AG be­su­chen zu wol­len, so sollte das Kind dem­nächst mit dem Un­ter­richt be­gin­nen. Zum Ab­schluss spiel­ten die bei­den Grup­pen zu­sam­men zwei Stü­cke aus dem Mu­si­cal "­Fidd­ler on the roof" und der "A­me­ri­ca" aus der West Side Sto­ry.

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