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Schulprojekt „Fair Future II - der ökologische Fußabdruck" am Ratsgymnasium

 

Die Schüler des Ratsgymnasiums Stadthagen (RGS) haben sich am Montag mit dem bundesweiten Schulprojekt "Fair Future II - der ökologische Fußabdruck" beschäftigt. Diskussionsgrundlage war ein Film, der das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit dem aktuellen Lebensstil der Menschen veranschaulicht.

Stadthagen. Bereits vor zwei Jahren organisierte das RGS eine solche "Multivisionsschau". Das Medienprojekt ist in diesem Jahr von Jonas Lass begleitet worden, der im Anschluss mit den Schülern über das Gesehene diskutierte. Der Film veranschaulichte den Schülern der Jahrgänge acht, neun und zehn, wie wichtig umweltbewusstes und nachhaltiges Verhalten nicht nur für sie, sondern auch für die Zukunft der Erde ist.

Nach dem Filmvortrag, der unter anderem die Themen Lebensmittelverschwendung, Fleischkonsum und Energie-Effizienz behandelte, waren sich alle Schüler einig, dass etwas verändert werden muss. Beispielsweise könnte eine Verstaatlichung der öffentlichen Verkehrsmittel in ihren Augen ein Anreiz sein, diese dann auch mehr zu nutzen. Auch müsste der Fleischkonsum reduziert werden. Eine der Schülerinnen plädierte für ein Selbstexperiment, das durch schrittweisen Verzicht zum Vegetarismus führen könnte. Der Vorschlag, auf Fleisch zu verzichten, fand jedoch nicht bei allen Mitschülern anklang.

"Das Problem ist die Menge an Fleisch, die wir produzieren und für die wir mehr und mehr Futtermittel produzieren müssen", erklärte Lass. Den Einwand eines Schülers, dass Supermärkte doch beispielsweise das Brot, dass sie nicht mehr verkaufen können, den Bauern überlassen könnten, widerlegte die stellvertretende Schulleiterin Angelika Hasemann. Laut Gesetz muss sich dafür nämlich jeder Bauer einen Hochofen zulegen, in dem die gespendeten Lebensmittel bei 350 Grad erhitzt und damit keimfrei gemacht werden, erklärte Hasemann. "Vor 20 Jahren kosteten die Öfen bereits 350000 D-Mark - sie werden heute bestimmt nicht günstiger sein", fügte sie hinzu.

Nach zwei Schulstunden beendete Petra Sittig, die die "Multivision" organisiert hatte, das Programm: "Wir hoffen, dass das Thema ein Anfang ist für die Jugendlichen, sich intensiver mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen und vielleicht sogar praktische Konsequenzen zu ziehen".

Multivision

"Fair Future II - Der ökologische Fußabdruck" ist ein Programm der Multivision für Schüler zum ökologischen Fußabdruck. Es erklärt den Schülern das Prinzip der Nachhaltigkeit, der ökologischen Grenzen und globaler Fairness. Kooperationspartner sind das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie, Oxfam Deutschland und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Schaumburg und der Weserbergland AG. Weitere Infos zur Multivision sind im Internet unter www.multivision.info einsehbar.

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