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Ratsgymnasium feiert sehr gute Ergebnisse (SN 22.06.13)

Abiturentlassungsfeier im RGS

 

128 Schüler haben am Ratsgymnasium ihr Abitur abgelegt. Die Jüngste unter ihnen, Laura Hinze, erreichte im zarten Alter von 16 Jahren mit der Durchschnittsnote 1,2 das beste Ergebnis. Dicht dahinter: Hilâl Yildiz (1,3) und Lena Mensching (1,4). Alle drei sind für ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Darüber hinaus gab es noch eine Reihe von weiteren Stipendien und Sachpreisen.
22 weitere RGS-Schüler haben das Abitur mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen. Sechs davon, die einen Durchschnitt von 1,2 bis 1,5 haben, erhalten ein Online-Stipendium von e-fellows.net. Mit Buchpreisen und einer einjährigen Mitgliedschaft im jeweiligen Fachverband wurden Vincent Höfler für Physik, Kevin Frankiewicz für Chemie und Marco Bredemeier für Mathematik ausgezeichnet. "Das sind ohne Frage hervorragende Ergebnisse dieses Jahrgangs", heißt es dazu in einer Pressenotiz der Schule.
Schulleiter Heinrich Frommeyer, der zwischenzeitig mit der Beleuchtung in der Aula zu kämpfen hatte, erinnerte die Schüler daran, dass die jetzt gewonnene Freiheit ein Geschenk der Selbstbestimmung sei, mit dem man verantwortungsvoll umgehen müsse. Für die Abiturienten fand er viel Lob, verwies dabei aber auch auf den Lern- und Leistungsdruck, die der Buchautor Richard David Precht als "Bulimie-Lernen" kritisiert hatte. Damit erntete er bei seinen Zuhörern deutlich vernehmbaren Applaus.
Lehrerin Andrea Henning erklärte, seit 1938 hätten mehr als 6600 Schüler am Ratsgymnasium ihr Abitur gemacht. In ihrer Rede kritisierte sie, dass seither die "soziale Segregation" im deutschen Schulsystem deutlich zugenommen habe. Anschließend brachten zwei Schüler ein erfundenes Gespräch zwischen der stellvertretenden Schulleiterin Angelika Hasemann und dem Hausmeister der Schule auf die Bühne. Lobende Worte fanden die Abiturienten auch für Schülervertreterin Viktoria Walter und ihr Engagement. "Wenn jemand in den letzten Jahren hinter den Kulissen tätig war, dann war sie es", sagte eine Absolventin. Als Überraschung präsentierten die Schüler eine Videobotschaft von Axel Nieber, einem ehemaligen RGS-Lehrer, der inzwischen in Brasilien lebt und arbeitet. aw

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