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Zaungäste am Ratsgymnasium Stadthagen

Internationale Gäste evaluieren den Schulbetrieb

Seit Februar 2014 nimmt das Ratsgymnasium Stadthagen an einem internationalen Pilot-Projekt teil, das der Evaluation von Unterrichtsqualität und Schulleitungshandeln dient. In den vergangenen achtzehn Monaten wurden bereits Schulen in Zürich, Innsbruck und Mals/Südtirol evaluiert. Dazu reisen jeweils Fachleute, die in ihren jeweiligen Ländern als Lehrer an Schulen, als Pädagogen in der Lehrerausbildung oder Schulleitung oder auch in den Landesschulbehörden tätig sind, an. Sie gehen mit konkreten Beobachtungsaufträgen in den Unterricht und befragen Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern.

Als letzte der beteiligten Schulen war nun das RGS an der Reihe, unter die Lupe genommen zu werden. Die neun Pädagogen (s. Bild) aus Innsbruck und Zürich, die dort an Schulen bzw. Pädagogischen Hochschulen tätig sind, hielten sich zwei Tage in Stadthagen auf. Die Tiroler Gäste konnten aufgrund des Lufthansa-Streiks leider nicht anreisen. Dabei informierten sie sich über das niedersächsische Schulsystem und vor allem über das Ratsgymnasium, führten Gespräche mit Lehrern, Schülern und Eltern, besuchten Unterrichtsstunden und ließen sich von Schülerinnen und Schülern das Gebäude zeigen. Nach den Hospitationen und Interviews zeichneten sie in einer Rückmeldungsrunde ein ausgesprochen positives Bild der Schule: Ein beachtliches Leistungsniveau in allen Jahrgängen und zudem ein von hoher Wertschätzung geprägtes Sozialklima wurden der Schule bescheinigt. Besonders positiv wahrgenommen wurde, wie sehr sich Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam "auf Augenhöhe" für die Schule engagieren und mit ihr identifizieren. Das bestätigten auch die befragten Referendarinnen: "Wir können uns keine bessere Ausbildungsschule vorstellen." Die Besucher gaben aber auch Tipps für Bereiche ab, in denen sie Verbesserungspotenzial sahen, z.B. im fächerübergreifenden Unterricht.

Die Gäste aus der Schweiz und aus Österreich nehmen nach eigenen Angaben aber auch viele Impulse für ihre Schulen in ihrer jeweiligen Heimatregion mit. Diese freiwillige kleine „Schulinspektion“ basiert also auf einer Win-Win-Situation und gibt den Schulen wichtige Impulse für ihre Qualitätsentwicklung.

Ende März 2016 wird es in Innsbruck ein Wiedersehen aller am Projekt Beteiligten geben, um die erste Besuchsrunde auszuwerten und über eine evtl. Fortsetzung des Projektes zu entscheiden.

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